Googleak fuer Einsteiger
From TrekBuddy
Polskie tłumaczenie (Polnische Uebersetzung): Googleak_dla_poczatkujacych
Hier entsteht eine Anleitung zum Erstellen von Atlanten mit Googleak.
Erst einmal quick&dirty, ohne Bilder:
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[edit] Herunterladen und Installation
Herunterladen von Googleak sollte für keinen ein Problem darstellen. Der Downloadlink befindet sich im ersten Beitrag des Googleak-Threads: http://www.linuxtechs.net/kruch/tb/forum/viewtopic.php?p=7610 (bitte die full-Version).
Da es keine Installationsroutine gibt, entpackt man einfach den Inhalt des ZIP-Archives in den Programmordner des Computers (für gewöhnlich C:\Programme) und erstellt eine Verknüpfung im Startmenü. Grundkenntnisse im Umgang mit Windows setzen wir einmal voraus.
[edit] Der erste Programmstart
Nach dem ersten Start empfängt uns Googleak mit einem schwarzen Bildschirm und einem kleinen grauen Kreuz in der Mitte. In der Mitte der Menüleiste befindet sich eine Erdkugel mit einem grünen Pfeil. Ein Klick auf diesen Button lädt die jeweils erforderlichen "Tiles" herunter (die Anzahl wird rechts daneben angezeigt, beim ersten Start wären das z.B. 30 Tiles). Als Tiles bzw. Slices bezeichnet man die Teilstücke der Karte. Sie sind 256x256 Pixel groß und liegen als PNG-Dateien mit falscher Endung im Unterordner "tiles". Man beachte, dass Googleak nach dem ersten Start automatisch 6 Unterordner im Programmverzeichnis erstellt hat.
Jetzt sollte man Googleak sagen, welche Karte man gerne hätte. In den DropDown Menüs ganz rechts kann man zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen. Für normale Straßenkarten empfehle ich Google-Map. Damit sollte man für ganz Deutschland brauchbare Ergebnisse erzielen.
Auch das Zielformat ist wichtig. Mit einem Rechtsklick auf den braunen Schuh (Export to TB) kann man bestimmen, in welchem Format die Bilddateien später gespeichert werden. "png" mit 4 bpp ist ausreichend, auch wenn dabei kleine Farbunterschiede zwischen den Kartenteilen auftreten können. "Schwächere" Handys werden es mit kaum merkbaren Ladezeiten danken, wenn man über die Karte scrollt. Für Handys mit einer Bildschirmauflösung von 240x320 Pixeln empfiehlt sich eine "Slice size" von 256x384. Das ist das 1,5-Fache der Ausgangstiles. Somit wird im günstigsten Fall nur ein Tile dargestellt, im Maximalfall 4. Bei anderen Bildschirmauflösungen oder Querformat (Blackberry) die Auflösung entsprechend anpassen. Der Einfachheit halber empfehlen wir Mehrfache (in 0,5er Schritten) von 256x256 anstelle einer exakten Anpassung an die Bildschirmauflösung. Auch hier: Nicht größer als nötig, sonst lädt das Handy ewig an einem einzelnen Kartenteil. Die maximale Kartengröße sollte 32512x32512 px nicht überschreiten. Mit mehr kann Trekbuddy nicht umgehen. Wichtig: Sofern das Handy Karten und Atlanten im TAR-Format unterstützt sollte man den Kasten "TAR" aktivieren!
Ergänzung für Windows Vista/XP 64 Benutzer
Windows Vista/XP 64 fehlt die msvbvm50.dll. Diese lässt sich z.B. einfach von www.dll-files.com[1] herunterladen. Das heruntergeladene ZIP-Archiv müsst ihr entpacken und die enthaltene msvbvm50.dll in das Verzeichnis von googleak.exe ablegen. Nun müsst ihr mit der rechten Maustaste das Kontextmenü zur googleak.exe aufrufen und die Anwendung 'Als Administrator' ausführen. Jetzt sollte Googleak ohne Fehlermeldung starten.
[edit] Beispielatlas erstellen (München)
Nehmen wir als Beispiel einmal München (Wir empfehlen, den weiteren Teil der Anleitung als "Fingerübung" nachzuahmen): Um München zu zentrieren, ziehen wir den roten Punkt für München auf das kleine Kreuz in der Mitte des Prorammfensters. Die Karte bewegt sich dabei nicht mit, also nicht wundern, dass die Karte erst aktualisiert wird, wenn man die Maustaste losgelassen hat.
Danach zoomt man mit einem Rechtsklick näher heran (z.B. Zoomlevel 11). Der Bildschirm wird wieder schwarz, neben der Weltkugel steht wieder eine 30, also muss man wieder auf den Download-Button klicken, um die 30 Tiles für den gewählten Ausschnitt herunterzuladen.
Will man Deutschland bei einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 komplett darstellen, benötigt man Zoomlevel 7.
Nun kommt der Punkt, an dem man die Außenabmessungen der Karte bestimmt. Dazu klickt man auf den Button mit dem angedeuteten roten Raster (rechts neben dem Download-Button). Jetzt lässt sich die Karte nicht mehr verschieben oder Zoomen. Dafür kann man mit der linken Maustaste ein Raster festlegen. In den Ausgangsmodus kommt man zurück, indem man auf den Hand-Button klickt (links oben).
Im Raster-Modus (nennen wir ihn einfach mal so) bestimmen wir den Zoomlevel für den Kartenausschnitt (DropDown Menü neben dem Schuh). Nehmen wir zuerst einmal 11. Damit ziehen wir ein Raster von 4 Tiles um München und den Münchner Norden (Flughafen). Links oben wäre dann Hilgertshausen, rechts unten Bruck, eingerahmt von einem 4-teiligen, quadratischen Raster, das Grün hinterlegt ist. Mit einem Klick auf den Schuh hat man schon den ersten Teil der Karte erstellt.
Ohne etwas an der Auswahl zu ändern (und ohne den Raster-Modus zu verlassen) gehen wir auf Zoomlevel 13. Die Raster werden deutlich kleiner und es wird angezeigt, dass man 64 Tiles herunterladen muss. Außerdem sind die Rasterfelder nun gelb hinterlegt, ein Zeichen dafür, dass diese Rasterfelder noch heruntergeladen werden müssen. Also: Weltkugel klicken und etwas gedulden. Danach ein Klick auf den Schuh und man hat bereits einen Atlas von München mit 2 verschiedenen Zoomleveln.
Für eine ordentliche Straßenkarte, bei der auch kleinere Straßen mit Straßennamen angezeigt werden, benötigt man mindestens Zoomlevel 16. Dafür müssen (ausgehend von 4 Tiles im Zoomlevel 11) schon satte 4096 Tiles geladen werden (64x64): Viel Geduld! Hier kann es das erste mal vorkommen, dass Google (nicht Googleak) streikt. Schließlich ist Googleak nicht ganz im Sinne von Google. Wer auf einmal eine große Menge Google-Tiles herunterlädt, dem kann es passieren, dass Googleak mit einer Fehlermeldung abbricht. Unter Umständen genügt ein Googleak-Neustart, im schlimmsten Fall muß man einen Re-Connect durchführen, um vom Provider eine neue IP zu erhalten (DSL-Grundwissen).
Hat man alle Tiles geladen und auch die Zoomstufe 16 Karte erfolgreich erstellt (Schuh, Geduld), hat man schon einen richtig brauchbaren Atlas von München.
Wer Spaß daran hat (oder in München wohnt), kann noch mehr Zoomstufen erstellen (es macht aber keinen Sinn, alle Stufen von 11 bis 16 durchzuspielen). Diese kann man später in TrekBuddy mit der Taste "7" auswählen. Genauso kann man verschiedene Kartenarten erstellen (Google-Satellite, -Hybrid, diverse VEarth-Versionen, etc.). Zwischen den Kartenarten wählt man in TrekBuddy mit der "9". Wir empfehlen, für jede Kartenart die gleichen Zoomstufen zu erstellen. Bei Google-Hybrid muss übrigens die doppelte Menge Tiles geladen werden: Einmal die Satellite-Tiles und zusätzlich die Tiles für den Straßen-Overlay.
[edit] Atlas auf das Handy kopieren
Die fertigen Atlanten liegen im Googleak Programmverzeichnis sowohl in unkomprimierter Form als auch als fertiges TAR-Archiv vor (sofern man nicht vergessen hat, den Kasten "TAR" in den TB-Settings zu aktivieren. Sofern vom Handy unterstützt empfehlen wir die Verwendung der TAR Atlanten, da diese deutlich weniger Speicherplatz benötigen. Dazu muss der komplette Ordner "tbtar" auf das Handy kopiert werden (bei unserem Beispiel wären das ca. 28,7MB). "tbtar" kann man dann z.B. in "muenchen" umbenennen.
Warum "tbtar" und nicht "tb"? Der Ordner "tbtar" ist 28,7MB groß und benötigt 28,7MB Speicherplatz auf der Festplatte (NTFS-Dateisystem). Der Ordner "tb" ist dagegen nur 25,5MB groß, benötigt aber ganze 33,6MB auf der Festplatte. Auf dem Handy (mit FAT oder FAT32 Dateisystem) würde der tb-Ordner sogar deutlich mehr Speicherplatz benötigen. Die einzelnen Tiles sind zwar nur wenige Kilobyte groß, belegen aber auf der Speicherkarte jeweils einen Cluster von 32KB (im schlimmsten Fall). Das summiert sich! Darum raten wir zur TAR-gepackten Variante.
[edit] Mehrere Atlanten erstellen
Um einen neuen Atlas zu erstellen (der vom zuletzt Erstellten unabhängig sein soll) müssen jedesmal im Googleak Programmverzeichnis die Ordner "tb" und "tbtar" gelöscht bzw. in einem anderen Ordner gesichert werden. Ansonsten würde das neue Kartenmaterial dem letzten Atlas beigefügt werden und man hätte ein heilloses Durcheinander.
[edit] Alles weiter...
Alle weiteren Anleitungen und Schritte zur Benützung unter Tutorial: Erste Schritte mit Trekbuddy
